Freitag, 4. Januar 2008

DER BEWEIS - ein Kommentar zum Elite-Dasein

Die Scheibe im DVD-Player hiess gestern: Der Beweis", mit Anthony (Hannibal) Hopkins, Gwyneth (Shakespeare in Love) Paltrow und Jake (Brokeback) Gyllenhaal.

Insgesamt ein guter Film, beeindruckend ist vor allem Gwyneth. Ihr völlig fertiger Gesichtsausdruck, teilweise verhuscht und manchmal hysterisch und am Rande eines Komplett-Nervenzusammenbruches entlang schrammend ging mir schon nah.
Hopkins war souverän und kraftvoll - und Jake ein netter boy.

Das kalte Chicago war schön in Szene gesetzt und die gestörten Familienverhältnisse erscheinen jemanden, der solche schon miterlebt hat, sicherlich überzeugend.

Wie gesagt, kein schlechter Film. Aber das Leben geht ohne ihn auch weiter.

Ich bestaune immer wieder die schönen Universitäten - so ein feiner Campus schafft schon eine angenehme Studierstimmung - ich entsinne mich nachsichtig an diverse Baracken und abgegriffene Gebäude in meiner Uni. Darum seh ich wahrscheinlich Filme, die in Ami-unis spielen so gern, gemischt mit Wehmut - mein Livebesuch von Princeton barg ja nicht nur die angenehmen Seiten sondern offenbarte auch all den Mordsstress der Elite-Studierenden dort.Es nutzt halt nicht viel, wenn man von so einer namenhaften Uni mit einer verhunzten Note abgeht. Darum geht dort alles im Schweinsgalopp mit unglaublichem Ehrgeiz voran.
Und da kann man schon mal so gucken wie Gwyneth den ganzen Film lang.

Bei Amazon:

Keine Kommentare: